FALCONCLEAN
Reinigen aus der Luft
Fassaden, Dächer und PV-Anlagen sicher und schonend gereinigt – ohne Gerüst, ohne Hubsteiger, ohne Risiko in der Höhe.
METHODE
Heißes Leitungs- und Osmosewasser, Nanoversiegelung
Unsere Drohnen fliegen millimetergenau an Fassade oder Dach entlang und tragen heißes Wasser gezielt auf, je nach Stufe als Leitungs- oder Osmosewasser. GPS-Stabilisierung und Abstandssensoren sorgen für konstante Flugbahnen und ein gleichmäßiges Ergebnis – ohne die Bausubstanz zu beschädigen.
Sicherheit & Nachhaltigkeit
Kein Mensch muss in gefährliche Höhen – die Reinigung erfolgt komplett aus der Luft. Der punktgenaue Wasserstrahl spart Wasser. Wir reinigen nur mit heißem Wasser, ohne Zusätze, das schont Grundwasser und Pflanzen.
UMFANG
Drei Stufen, ein Einsatz
Einfach
Heißes Leitungswasser · 1 Durchgang
Mittel
Heißes Osmosewasser, rückstandsfrei · 2 Durchgänge an 2 Tagen
Versiegelung
Heißes Osmosewasser + Nanoversiegelung · 3 Durchgänge an 3 Tagen
BEHÖRDLICH GENEHMIGT
Zugelassen für die Reinigung mitten in der Stadt
Fassadenreinigung per Drohne fällt in die spezielle Kategorie des EU-Drohnenrechts – ein Drohnenführerschein allein reicht dafür nicht. Die Falconview GmbH hält eine Betriebsgenehmigung nach Art. 12 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947, die genau diesen Einsatz abdeckt: Reinigungsdrohne mit Wasserauftrag über dicht besiedeltem Gebiet. Jeden Einsatzort planen und dokumentieren wir einzeln und holen die dort nötigen Freigaben ein. Fragen Sie jeden Anbieter nach seiner Genehmigung – wir legen unsere auf Anfrage vor.
GENEHMIGUNGSBESCHEID
Auf Anfrage einsehbar
ERTEILT DURCH
Luftfahrtbehörde Baden-Württemberg (RP Stuttgart)
GÜLTIG BIS
31. Oktober 2028
PREIS
ab 4 € pro m²
Je mehr Durchgänge in einem Einsatz gebucht werden, desto günstiger der Preis pro Durchgang – Versiegelung lohnt sich.
Reinigung · 33 Fragen
Häufige Fragen zur Reinigung
Zum Verfahren ohne Reinigungsmittel, zu geeigneten Untergründen und zu Dach- und PV-Reinigung.
Verfahren und Methode
Die Drohne führt eine Düse an der Fläche entlang und trägt heißes Wasser gleichmäßig auf — ohne Reinigungsmittel, siehe Frage 04. GPS-Stabilisierung und Abstandssensoren halten Flugbahn und Wandabstand konstant, sodass überall dieselbe Menge bei gleichem Druck ankommt.
Der entscheidende Unterschied zur Reinigung vom Gerüst: Niemand muss in die Höhe. Kein Gerüstaufbau, keine Hubsteigergenehmigung, keine Absturzsicherung — und damit auch keine Wochen Vorlauf, bevor überhaupt begonnen werden kann.
Wasser, dem in einem Umkehrosmose-Verfahren nahezu alle gelösten Mineralien entzogen wurden. Das hat zwei Effekte, die für eine Fassade in zwanzig Metern Höhe entscheidend sind.
Es löst besser. Entmineralisiertes Wasser „strebt“ danach, wieder Stoffe aufzunehmen, und nimmt dabei Ablagerungen mit — es reinigt aktiver als Leitungswasser. Weil wir ohne Reinigungsmittel arbeiten, übernimmt dieser Effekt einen Teil dessen, was sonst die Chemie leisten müsste.
Es trocknet rückstandsfrei. Leitungswasser hinterlässt beim Abtrocknen Kalkflecken, die man nachwischen müsste — und Nachwischen wäre aus der Luft ohnehin nicht möglich. Genau das ist der Unterschied zwischen unseren Stufen „Einfach“ und „Mittel“, siehe Frage 07.
Weil wir ohne Reinigungsmittel arbeiten, ist die Temperatur unser wichtigstes Werkzeug. Wärme löst Fette, Ruß und organische Beläge deutlich schneller als kaltes Wasser — und senkt damit den Druck, der sonst nötig wäre. Beides schont die Fassade.
Zweiter Effekt: Hitze zerstört die Zellstrukturen von Algen und Moos. Was sonst ein Algizid leisten müsste, übernimmt hier die Temperatur — ohne dass ein Wirkstoff auf der Fassade zurückbleibt, der später ausgewaschen wird.
Keine. Wir reinigen ausschließlich mit Wasser — heiß, und ab Stufe „Mittel“ entmineralisiert. Keine Tenside, keine Laugen, keine Algenentferner, keine Biozide.
Das ist eine bewusste Entscheidung und kein Verzicht aus Bequemlichkeit. Die Reinigungswirkung kommt aus drei Quellen, die sich ergänzen: Temperatur, die organische Beläge und Fette löst, die Lösekraft des entmineralisierten Wassers, und Druck, abgestuft nach Untergrund.
Was Sie davon haben: Es bleibt nichts auf der Fassade zurück, das später ausgewaschen wird. Es gelangt nichts ins Erdreich, was dort nicht hingehört. Und es gibt keine Unverträglichkeit zwischen Reinigungsmittel und Anstrich, Dichtstoff oder Modulbeschichtung — das häufigste Risiko bei der chemischen Fassadenreinigung entfällt vollständig.
Die Grenze dieser Entscheidung nennen wir offen in Frage 09: Was sich chemisch lösen ließe, aber mechanisch und thermisch nicht, bekommen wir nicht ab.
Mit dem, den der jeweilige Untergrund verträgt — und das ist eine große Spanne.
Auf robusten Flächen wie Beton oder Metall arbeiten wir mit bis zu 200 bar. Auf empfindlichen Untergründen wie Putz und WDVS sowie auf PV-Modulen dagegen im Niederdruckbereich bis etwa 5 bar.
Diese Unterscheidung ist der eigentliche Kern des Verfahrens. Hochdruck auf Putz ist die häufigste Schadensursache bei der Fassadenreinigung: Er treibt Wasser in die Konstruktion, sprengt Oberflächen ab und öffnet Fugen. Wo nur wenig Druck möglich ist, ersetzen wir ihn durch Temperatur, die Lösekraft des Osmosewassers und Einwirkzeit — das dauert länger und ist der Grund, warum sich auch empfindliche Fassaden behandeln lassen.
Welcher Druck an Ihrem Objekt zum Einsatz kommt, legen wir bei der Besichtigung fest, nicht am Arbeitstag.
Sie macht die Oberfläche wasserabweisend, ohne sie abzudichten — die Fassade bleibt diffusionsoffen. Weil Feuchtigkeit der Hauptauslöser für Algen, Grünbelag und Moos ist, verzögert eine hydrophobe Oberfläche die Neuverschmutzung erheblich.
Praktisch heißt das: Regen läuft schneller ab, die Fassade trocknet früher, Sporen finden schlechter Halt. Der Effekt ist keine Versiegelung gegen Schmutz an sich, sondern eine deutliche Verlängerung des Intervalls bis zur nächsten Reinigung.
Nicht die Aggressivität des Mittels — es gibt keins. Die Stufen unterscheiden sich darin, wie rückstandsfrei gereinigt wird und wie lange das Ergebnis hält.
- Einfach — Heißes Leitungswasser. Für raue, unempfindliche Flächen, auf denen Mineralrückstände nicht auffallen — Putzfassaden, Mauerwerk, Dachflächen.
- Mittel — Heißes Osmosewasser. Trocknet rückstandsfrei ab und löst aktiver. Nötig überall dort, wo Kalkflecken sichtbar wären: Glas, Metall, PV-Module, dunkle oder glatte Oberflächen.
- Versiegelung — Heißes Osmosewasser, anschließend die Nanoversiegelung. Verlängert das Intervall bis zur nächsten Reinigung erheblich.
Die ehrliche Kurzfassung: Wenn Ihre Fassade rau und hell ist, reicht Stufe 1. Sobald Glas, Metall oder dunkle glatte Flächen im Spiel sind, führt an Osmosewasser kein Weg vorbei — sonst sehen Sie nach dem Trocknen, wo das Wasser gelaufen ist.
Je mehr in einem Einsatz gebucht wird, desto günstiger wird der einzelne Durchgang: Anfahrt und Einrichten fallen nur einmal an.
Eignung und Grenzen
Die gängigen Untergründe lassen sich behandeln: Putz, Wärmedämmverbundsysteme, Klinker und Sichtmauerwerk, Beton, Naturstein, Metall- und Glasfassaden.
Den deutlichsten Unterschied sieht man bei verputzten WDVS-Fassaden mit Algen- oder Grünbelag — dort ist der Vorher-Nachher-Effekt am größten, und dort ist die schonende Methode zugleich am wichtigsten, weil die Dämmschicht dahinter empfindlich ist.
Nein, und das sagen wir lieber vorher. Gut entfernbar sind Algen, Grünbelag, Moos, Staub, Ruß, Straßenschmutz und Spinnweben — also alles, was auf der Oberfläche aufliegt.
Grenzen hat das Verfahren bei allem, was in den Untergrund eingedrungen oder mit ihm verbunden ist: tief sitzende Verfärbungen, Rostfahnen aus korrodierenden Bauteilen, Ausblühungen aus dem Mauerwerk, Graffiti und ausgekreidete oder abgewitterte Anstriche. Eine abgewitterte Fassade wird durch Reinigung sauber, aber nicht wieder neu.
Weil wir ohne Reinigungsmittel arbeiten (Frage 04), kommt eine zweite Grenze dazu, die wir offen nennen: stark fett- oder ölhaltige Beläge, wie sie an Industrieanlagen oder Küchenabluft entstehen, lassen sich chemisch besser lösen als thermisch. Wo Temperatur und Druck nicht ausreichen, sagen wir das — und empfehlen im Zweifel einen anderen Weg, statt die Fassade mehrfach vergeblich zu bearbeiten.
Algen sind der häufigste Grund für eine Fassadenreinigung — besonders auf Nord- und Wetterseiten und auf gedämmten Fassaden, die außen kühler bleiben und deshalb länger feucht sind.
Heißes Wasser entfernt den Bewuchs mechanisch und thermisch — Hitze zerstört die Zellstrukturen, ohne dass ein Algizid nötig wäre. Bei stark eingewachsenem Befall kann dafür ein zweiter Durchgang nötig sein; wir sagen Ihnen nach der Besichtigung, womit zu rechnen ist.
Entscheidend ist aber, was danach kommt: Ohne Änderung der Feuchtebedingungen ist der Belag nach wenigen Jahren zurück. Genau dafür ist die Nanoversiegelung gedacht — sie greift die Ursache an, nicht das Symptom. Chemische Algenentferner tun das Gegenteil: Sie wirken gegen den vorhandenen Bewuchs und werden anschließend vom Regen ausgewaschen.
Die beiden klassischen Schadensursachen bei der Fassadenreinigung sind Druck und Chemie. Chemie scheidet bei uns aus — es kommt keine zum Einsatz (Frage 04). Bleibt der Druck, und den stufen wir nach Untergrund ab (Frage 05). Vor dem ersten Durchgang prüfen wir den Untergrund und arbeiten bei empfindlichen oder unklaren Oberflächen zuerst an einer kleinen, unauffälligen Fläche.
Was wir vorher ansprechen, statt es zu entdecken: lose oder hohl liegender Putz, offene Fugen, schadhafte Anschlüsse und undichte Fenster. Eine Fassade mit vorhandenen Schäden wird durch Wasser nicht besser — solche Stellen gehören vor der Reinigung instandgesetzt.
Bis 45 Meter. Das entspricht etwa vierzehn Geschossen und deckt damit den weit überwiegenden Teil des Wohn- und Gewerbebestands ab.
Genau in diesem Bereich liegt auch der wirtschaftliche Vorteil: Je höher das Gebäude, desto teurer wird ein Gerüst — und desto deutlicher rechnet sich die Reinigung aus der Luft. Bei einem zweigeschossigen Haus ist der Abstand zur klassischen Methode klein, ab dem vierten oder fünften Geschoss wird er erheblich.
Die Drohne arbeitet flächig und in gleichmäßigen Bahnen. Schwierig wird es dort, wo die Fassade das nicht hergibt:
- stark gegliederte Fassaden mit tiefen Rücksprüngen, Erkern und Loggien
- enge Innenhöfe und Schächte, in denen kein sicherer Flugabstand bleibt
- Bereiche unmittelbar unter Vordächern und Balkonplatten
- Flächen direkt an Leitungen, Bäumen oder Nachbargebäuden
Solche Bereiche sprechen wir vorher an. Häufig ist die sinnvollste Lösung eine Kombination: die großen Flächen aus der Luft, einzelne Details klassisch vom Boden oder von der Leiter.
Sprechen Sie uns an — aber mit realistischer Erwartung. An Baudenkmälern haben wir bisher vermessen, nicht gereinigt.
Technisch spricht die Methode für sich: Niederdruck und vollständiger Verzicht auf Chemie sind genau das, was Denkmalbehörden bei empfindlicher Substanz verlangen. Rechtlich gilt jedoch, dass jede Maßnahme an einem Baudenkmal — auch eine Reinigung — vorab mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde abzustimmen ist. In der Regel wird dabei eine Musterfläche und ein dokumentiertes Verfahren verlangt.
Diesen Weg gehen wir gern mit Ihnen, planen Sie dafür aber Vorlauf ein.
Dächer und Photovoltaik
Ja, und dort ist der Sicherheitsgewinn am größten: Arbeiten auf dem Dach gehören zu den gefährlichsten Tätigkeiten am Bau, und ein Absturzsicherungskonzept für eine reine Reinigung ist aufwendig.
Entfernt werden Moos, Algen, Laubablagerungen und Verschmutzungen auf Ziegel-, Beton- und Blechdächern. Das ist nicht nur Optik: Moospolster halten Feuchtigkeit, verstopfen Rinnen und können bei Frost Schäden begünstigen.
Mit demselben Prinzip, aber besonders zurückhaltend: entmineralisiertes Wasser und niedriger Druck. Bei PV-Modulen ist Osmosewasser ohnehin zwingend — Leitungswasser hinterlässt beim Abtrocknen Kalkschleier, und die kosten unmittelbar Ertrag. PV-Reinigung ist deshalb immer mindestens Stufe „Mittel“.
Der praktische Vorteil bei Aufdachanlagen: Niemand muss zwischen den Modulreihen laufen. Das ist der häufigste Weg, auf dem beim Reinigen Mikrorisse in Zellen entstehen.
Das hängt vollständig vom Verschmutzungsgrad ab, und mit Zahlen wird in dieser Branche viel Unfug getrieben. Bei einer leicht verstaubten Anlage liegt der Effekt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bei starker Verschmutzung — landwirtschaftliches Umfeld, Industriestaub, Vogelkot, flach geneigte Module, auf denen nichts abläuft — kann er ein Vielfaches davon betragen.
Seriös lässt sich das nur am konkreten Objekt beurteilen. Aussagekräftiger als jede Pauschalzahl ist ein Blick in Ihre Ertragsdaten: Wenn die Anlage im Vergleich zu Vorjahren oder zu vergleichbaren Anlagen zurückfällt und Verschattung als Ursache ausscheidet, lohnt die Reinigung — sonst eher nicht.
Wir nennen deshalb bewusst keine Prozentzahl im Voraus. Wer „bis zu 30 %“ verspricht, verspricht einen Ausnahmefall als Regel.
Die Garantiebedingungen unterscheiden sich je Hersteller erheblich. Viele schließen Reinigungsmittel aus, und fast alle machen Vorgaben zum Wasserdruck — als Richtwert nennen die meisten Hersteller maximal 5 bar.
Genau mit diesem Druck arbeiten wir auf PV-Modulen (siehe Frage 05) — und ohne jedes Reinigungsmittel, nur mit entmineralisiertem Wasser. Damit bleiben wir innerhalb dessen, was üblicherweise zugelassen ist, und der häufigste Garantieausschluss greift bei uns gar nicht erst.
Weil es Ausnahmen gibt — einzelne Hersteller machen auch zu entmineralisiertem Wasser Vorgaben —, halten Sie bitte die Garantiebedingungen Ihrer Module bereit. Im Zweifel reinigen wir zurückhaltender: Eine Modulgarantie ist deutlich mehr wert als der Reinigungsauftrag.
Pauschal gar nicht — sinnvoll ist ein Intervall, das sich am Standort orientiert. Anlagen in landwirtschaftlicher Umgebung, an viel befahrenen Straßen, unter Bäumen oder mit geringer Neigung verschmutzen deutlich schneller als eine steil geneigte Anlage im Wohngebiet.
Der beste Auslöser ist nicht der Kalender, sondern der Ertrag: Wenn die Anlage messbar hinter den Erwartungswerten zurückbleibt und Verschattung als Ursache ausscheidet, ist Verschmutzung der naheliegende Grund.
Wasser, Umwelt und Recht
Das ist die Frage, die die meisten Anbieter überspringen. Bei uns fällt die Antwort kurz aus — weil wir ohne Reinigungsmittel arbeiten.
Was anfällt, ist Wasser und der abgelöste Schmutz: Algen, Staub, Ruß, Straßenschmutz. Keine Tenside, keine Laugen, keine Biozide. Damit entfällt genau der Teil, der bei der chemischen Fassadenreinigung das eigentliche Problem ist — und der dort Auffangwannen, Filterung und Vorbehandlung notwendig macht.
Rechtlich gilt trotzdem: Nach § 54 Abs. 1 WHG wird Wasser durch die Verwendung zu Abwasser, auch ohne jeden Zusatz — allein der abgelöste Schmutz genügt. Ohne Chemie ist die Einleitung in den Schmutzwasserkanal aber in den meisten Kommunen ohne gesonderte Genehmigung zulässig. Maßgeblich bleibt die örtliche Abwassersatzung, und einzelne Kommunen regeln zusätzlich die Versickerung.
Dazu kommt ein Mengeneffekt: Der punktgenaue Auftrag aus kurzer Distanz verbraucht deutlich weniger Wasser als flächiges Abspritzen vom Gerüst. Weniger Wasser bedeutet weniger Abwasser.
Für die Reinigung als solche nicht. Und weil wir ohne Reinigungsmittel arbeiten, entfällt auch der häufigste Genehmigungsgrund — die Einleitung chemisch belasteten Wassers.
Was an Ihrem Standort für den Umgang mit dem anfallenden Wasser gilt, richtet sich nach der örtlichen Abwassersatzung. Diese Klärung liegt beim Auftraggeber — Sie kennen Ihr Objekt, Ihren Anschluss und Ihre Satzung. Wir liefern Ihnen dafür alles Nötige: Angaben zu Verfahren, Wassermenge und Fracht, sodass die Auskunft in einem Anruf erledigt ist.
Dazu kommen objektbezogene Zustimmungen: bei Baudenkmälern die Denkmalschutzbehörde (Frage 14), bei Überflug fremder Wohngrundstücke die Zustimmung der Eigentümer (Frage 25).
In drei Punkten, und alle drei sind nachprüfbar statt behauptet.
Keine Chemie. Es gelangt nichts in Boden, Kanal oder Grundwasser, was dort nicht hingehört — weil wir nichts einsetzen, das dort nicht hingehört. Kein biologisch abbaubares Mittel ist so unbedenklich wie ein Mittel, das gar nicht erst verwendet wird.
Weniger Wasser. Der punktgenaue Auftrag aus kurzer Distanz verbraucht deutlich weniger als flächiges Abspritzen vom Gerüst.
Kein Gerüst. Aufbau, Transport und Standzeit eines Gerüsts verursachen Aufwand und Emissionen, die bei der Reinigung aus der Luft vollständig entfallen.
Nein. Weder Algizide noch sonstige biozide Wirkstoffe.
Das ist in dieser Branche keine Selbstverständlichkeit. Handelsübliche Grünbelagentferner arbeiten mit bioziden Wirkstoffen, unterliegen der EU-Biozidverordnung und wirken oft über Wochen nach — der abgetötete Bewuchs wittert dann vom Regen ab. Genau dieser Regen wäscht auch den Wirkstoff aus, in Boden und Gewässer. Das Umweltbundesamt rät ausdrücklich dazu, den Biozideinsatz an Fassaden zu verringern.
Bei uns übernimmt Temperatur, was sonst der Wirkstoff täte: Heißes Wasser zerstört die Zellstrukturen des Bewuchses mechanisch und thermisch. Und die Versiegelung beugt vor, indem sie die Fassade schneller abtrocknen lässt — sie entzieht dem Bewuchs die Feuchte, statt ihn zu vergiften.
Für Kommunen, Wohnungsgenossenschaften und öffentliche Auftraggeber ist das regelmäßig ein Vergabekriterium.
Beim Arbeiten an einer Fassade entsteht Sprühnebel, und der hält sich nicht immer an Grundstücksgrenzen. Vor dem Einsatz legen wir deshalb fest, was abgedeckt oder geräumt wird: Fahrzeuge, empfindliche Bepflanzung, Terrassenmöbel, offene Fenster und Lüftungsöffnungen.
Bei Wind wird die Arbeit unterbrochen — das ist ohnehin auch eine Flugsicherheitsfrage. Angrenzende Eigentümer informieren wir vorab, wenn Abdrift möglich ist; das verhindert die meisten Beschwerden, bevor sie entstehen.
Wir sind für die spezielle Kategorie zugelassen und halten die Fernpilotenzeugnisse für die Standardszenarien STS-01 und STS-02. STS-01 deckt genau den Fall ab, der bei Fassadenarbeiten in der Stadt der Regelfall ist: Flug über einem kontrollierten Bodenbereich in besiedelter Umgebung.
Praktisch heißt das: Einsätze, die andere Anbieter ablehnen müssen oder erst nach wochenlanger Antragstellung fliegen dürfen, lassen sich bei uns terminieren.
Unabhängig davon gilt § 21b Abs. 1 Nr. 7 LuftVO: Über Wohngrundstücken darf eine Drohne mit Kamera nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Eigentümer betrieben werden. Bei Ihrem eigenen Gebäude erteilen Sie sie selbst; grenzt der Einsatz an fremde Wohngrundstücke, holen wir sie vorab schriftlich ein.
Ablauf und Organisation
Besichtigung und Einschätzung des Untergrunds, Festlegung von Stufe und Arbeitsdruck, Klärung der Wasserableitung und nötiger Zustimmungen, Absperrung und Abdeckung vor Ort, Reinigung, Abnahme mit Ihnen.
Der wichtigste Schritt ist die Besichtigung. Untergrund, Verschmutzungsart und Zugänglichkeit entscheiden über Stufe, Druck und Aufwand — ein Angebot ohne diesen Schritt ist geraten.
Die reine Reinigung ist bei den Stufen „Einfach“ und „Mittel“ in einem Arbeitsgang erledigt. Bei stark eingewachsenem Bewuchs kann ein zweiter Durchgang nötig werden — das sagen wir nach der Besichtigung, nicht am Arbeitstag.
Die Stufe „Versiegelung“ braucht zwingend einen zweiten Tag: Die Fassade muss vor dem Auftrag der Versiegelung vollständig abgetrocknet sein. Auf feuchtem Untergrund hält sie nicht.
Wie viel Fläche an einem Tag geschafft wird, hängt an Verschmutzungsgrad, Gliederung der Fassade und Wetter. Eine belastbare Angabe machen wir nach der Besichtigung — pauschale Tagesleistungen versprechen wir bewusst nicht, weil sie bei Fassaden stark schwanken.
Gebraucht werden frostfreie Temperaturen, trockene Bedingungen und wenig Wind. Frost schließt die Arbeit aus — Wasser auf einer kalten Fassade kann Schäden verursachen, statt sie zu verhindern. Regen ist vor allem vor einer Versiegelung ein Problem, weil die Fassade dafür vollständig abgetrocknet sein muss.
Wind ist der häufigste Grund für eine Verschiebung: Er beeinträchtigt die Flugstabilität und trägt Sprühnebel auf Nachbargrundstücke. Wir legen Termine deshalb mit Ausweichfenster und sagen kurzfristig ab, wenn die Bedingungen nicht stimmen — das ist unangenehmer als durchzuziehen, aber billiger als ein Schaden.
Von Ihrer Seite brauchen wir: einen Wasseranschluss und Strom, Zugang zum Grundstück, eine Ansprechperson und die Information über Besonderheiten — undichte Fenster, empfindliche Bepflanzung, Alarmanlagen mit Außensensoren, Klimageräte.
Bewohner sollten während der Arbeiten Fenster und Türen geschlossen halten; Fahrzeuge und Gartenmöbel im Arbeitsbereich stellen wir um oder decken sie ab. Anwesend sein müssen Sie nicht durchgehend — zur Abnahme am Ende ist es sinnvoll.
Wirkung und Kosten
Das hängt weniger an der Reinigung als an der Fassade selbst. Entscheidend sind Himmelsrichtung, Beschattung durch Bäume, Nähe zu Straße oder Landwirtschaft, Materialart und der vorhandene Anstrich.
Als Orientierung aus der Fachliteratur: Ein WDVS in Nordlage mit Standard-Silikatfarbe braucht etwa alle drei bis fünf Jahre eine Reinigung. Mit algizider Silikonharzfarbe verlängert sich das auf sieben bis zehn Jahre, mit hydrophobierendem System auf bis zu zwölf.
Deshalb lohnt sich die Versiegelung besonders auf den Seiten, die ohnehin zuerst zuwachsen — sie verschiebt die nächste Reinigung nach hinten, statt nur den aktuellen Zustand herzustellen.
Der beste Zeitpunkt ist früher, als die meisten denken. Eine Fassade, die nur leicht belegt ist, wird in einem Durchgang sauber. Ist der Bewuchs erst festgesetzt und in den Putz eingewachsen, braucht es mehrere Durchgänge und mehr Druck — und manchmal bleibt trotzdem ein Schatten.
Das wiegt bei uns schwerer als bei chemisch arbeitenden Anbietern: Wir können einen alten Befall nicht mit einem stärkeren Mittel kompensieren. Wer früh und regelmäßig reinigen lässt, bekommt mit dem schonenden Verfahren das bessere Ergebnis — und zahlt über die Jahre weniger.
Regelmäßige, leichte Reinigung ist deshalb über die Jahre günstiger als seltene Grundreinigung. Bei Objekten mit mehreren Gebäuden lohnt ein wiederkehrender Turnus auch preislich, weil Anfahrt und Einrichtung nur einmal anfallen.
Ab 4 € pro Quadratmeter und Durchgang. Der Preis pro Durchgang sinkt, je mehr Durchgänge in einem Einsatz gebucht werden — die Anfahrt und das Einrichten fallen nur einmal an. Deshalb ist die Versiegelungsstufe pro Durchgang günstiger als eine einzelne Reinigung.
Den Preis beeinflussen Verschmutzungsgrad, Untergrund, Gliederung der Fassade, Zugänglichkeit und der Aufwand für die Wasserentsorgung. Eine erste Einordnung liefert der Kostenrechner auf unserer Startseite; das verbindliche Angebot folgt nach der Besichtigung.
Weil bei der klassischen Reinigung ein großer Teil der Kosten gar nicht auf die Reinigung entfällt. Gerüstauf- und -abbau, Standzeit, Verkehrssicherung, gegebenenfalls Sondernutzungserlaubnis für den Gehweg, Absturzsicherung — all das fällt an, bevor der erste Quadratmeter sauber ist.
Aus der Luft entfällt dieser Block. Je höher das Gebäude und je kürzer die reine Reinigungszeit im Verhältnis zur Rüstzeit, desto größer der Unterschied. Bei einem zweigeschossigen Haus mit einfacher Zugänglichkeit ist der Abstand klein — bei einem sechsgeschossigen Wohnblock ist er erheblich.
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