Falconview
Baufortschritt lückenlos dokumentiert
Strukturierte, hochauflösende Bild- und Videodokumentation für Baufortschritt, Abnahmen und Beweissicherung – reproduzierbare Flugrouten, exakt vergleichbar über die Zeit.
WARUM DOKUMENTATION
Der Beleg, wenn es drauf ankommt
Ob Streitfall, Abnahme oder Versicherungsfall: Mit lückenloser Baudokumentation haben Sie den Nachweis, statt hinterher zu rekonstruieren. Gleiche Perspektive, gleiche Route, jede Woche – automatisch vergleichbar und vor Gericht wie vor der Versicherung belastbar.
Wie es funktioniert
Wir legen feste Flugrouten und Perspektiven fest und wiederholen sie in Ihrem gewünschten Rhythmus. So entstehen strukturierte, hochauflösende Bild- und Videodaten, die Veränderungen über Zeit exakt vergleichbar machen.
PREIS
ab 250€
Je mehr Baudokutage über die Bauzeit gebucht werden, desto günstiger der Preis pro Tag – individuelle Schätzung im Kalkulator.
Dokumentation · 33 Fragen
Häufige Fragen zur Baudokumentation
Zu Beweissicherung, Abnahme, Nutzungsrechten und dem richtigen Zeitpunkt für den Beginn.
Grundlagen und Nutzen
Eine strukturierte Bild- und Videoaufnahme Ihrer Baustelle, die in festgelegtem Rhythmus wiederholt wird — immer dieselben Positionen, dieselben Blickwinkel, dieselbe Flughöhe.
Der Unterschied zu gelegentlichen Fotos liegt nicht in der Qualität der Einzelaufnahme, sondern in der Vergleichbarkeit: Nur wenn zwei Aufnahmen aus derselben Perspektive stammen, lässt sich aus ihnen ablesen, was sich zwischen zwei Terminen verändert hat.
Die Drohne fliegt eine einmal festgelegte Route programmgesteuert ab — dieselben Wegpunkte, dieselben Kamerawinkel, dieselbe Höhe. Beim nächsten Termin wird exakt dieselbe Route wiederholt.
Das Ergebnis sind Bildpaare, die sich übereinanderlegen lassen. Was auf dem einen Bild eine Baugrube ist und auf dem nächsten ein Fundament, steht an derselben Stelle im Bild — ohne dass jemand suchen oder interpretieren müsste. Genau das macht aus einer Sammlung von Fotos eine Dokumentation.
Vier Anlässe, in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit:
- Nachtragsstreit — wenn strittig wird, was zu welchem Zeitpunkt ausgeführt war
- Abnahme — als Zustandsnachweis zum entscheidenden Stichtag, siehe Frage 08
- Versicherungsfall — nach Sturm, Wasser oder Diebstahl
- Projektkommunikation — gegenüber Bauherren, Investoren und Gremien, die nicht wöchentlich auf die Baustelle kommen
Der letzte Punkt wird unterschätzt und ist oft der Grund, aus dem eine Dokumentation überhaupt beauftragt wird — die rechtliche Absicherung nimmt man dann mit.
Vor dem ersten Spatenstich. Der Zustand vor Baubeginn ist die Bezugsgröße für alles, was danach strittig werden kann — insbesondere für Schäden an Nachbargebäuden, Straßen und Gehwegen.
Wer erst dokumentiert, wenn die Baugrube steht, hat den einen Zustand nicht, auf den es im Streitfall ankommt. Das ist der häufigste und teuerste Fehler bei der Baudokumentation — und er lässt sich nachträglich nicht heilen.
Das richtet sich nach der Geschwindigkeit, mit der sich etwas verändert. In der Rohbauphase ist wöchentlich sinnvoll, weil jede Woche ein Bauabschnitt verschwindet, der später nicht mehr einsehbar ist. Im Ausbau genügt oft ein zweiwöchentlicher oder monatlicher Takt.
Unabhängig vom Rhythmus gibt es Termine, die nicht ausgelassen werden sollten: vor Baubeginn, vor jedem Verfüllen oder Verschließen, und zur Abnahme.
Für die tägliche Abstimmung ja, als Nachweis meist nicht. Drei Gründe:
Perspektive. Handyfotos entstehen dort, wo gerade jemand steht — selten zweimal an derselben Stelle. Vergleichen lässt sich damit wenig.
Vollständigkeit. Fotografiert wird, was auffällt. Was später strittig wird, ist oft das, was niemandem aufgefallen ist.
Überblick. Vom Boden sehen Sie Ausschnitte. Aus der Luft sehen Sie den Zusammenhang — und bei einem Dach oder einer Abdichtung ist das der einzige praktikable Blick.
Am sinnvollsten ist beides nebeneinander: Detailfotos aus der Hand für den Alltag, strukturierte Luftaufnahmen für den Nachweis.
Beweissicherung und Recht
Die Feststellung des Ist-Zustands, bevor gebaut wird — vor allem an dem, was nicht zur eigenen Baustelle gehört: Nachbargebäude, Straßen, Gehwege, Einfriedungen.
Der Hintergrund ist praktisch: Nach Erschütterungen durch Rammarbeiten, Baugrubenaushub oder Schwerlastverkehr tauchen Risse auf, die oft schon vorher da waren. Ohne Dokumentation des Vorzustands lässt sich das nicht auseinanderhalten — und im Zweifel zahlt der Bauherr.
Weil sich dort die Beweislast umkehrt. Das ist der wirtschaftlich bedeutsamste Punkt der ganzen Baudokumentation:
- Vor Abnahme — Der Auftragnehmer muss nachweisen, dass seine Leistung mangelfrei ist.
- Nach Abnahme — Der Auftraggeber muss nachweisen, dass der Mangel aus der Leistung des Auftragnehmers stammt.
Wer als Auftraggeber nach der Abnahme einen Mangel findet, steht damit vor der Aufgabe, dessen Ursache zu belegen — an einem Bauteil, das womöglich längst verschlossen ist. Eine Dokumentation, die den Zustand zum Abnahmezeitpunkt und die Bauabschnitte davor festhält, ist genau dafür da.
Für Auftragnehmer gilt das gespiegelt: Vor der Abnahme sind Sie in der Nachweispflicht — eine lückenlose Dokumentation der eigenen Ausführung arbeitet dann für Sie.
Sie erhalten eine strukturierte, datierte und reproduzierbare Dokumentation des sichtbaren Zustands — und zwar von Flächen und Bereichen, die vom Boden aus gar nicht einsehbar sind: Dachflächen, Attiken, Abdichtungen, das gesamte Umfeld im Zusammenhang.
Ein Beweissicherungsgutachten erstellt ergänzend ein Bausachverständiger: Er bewertet Schäden fachlich, erfasst Risse nach Verlauf, Breite und Versatz und ordnet Ursachen zu. Für die Beweissicherung an Nachbargebäuden ist das der übliche Weg.
Beides zusammen ist stärker als jedes für sich — unsere Aufnahmen liefern dem Sachverständigen den Gesamtzusammenhang und sparen ihm die flächige Suche. Wir sagen Ihnen im Vorgespräch, wenn Ihre Situation nach einem Gutachter verlangt.
So viel, wie ihre Nachvollziehbarkeit hergibt — und genau darauf ist unser Verfahren ausgelegt.
Bildmaterial wird danach beurteilt, wie überprüfbar es entstanden ist. Vier Merkmale entscheiden darüber, und alle vier liefern wir serienmäßig:
- dokumentierter Aufnahmezeitpunkt zu jeder einzelnen Aufnahme
- wiederholte, nachvollziehbare Systematik statt Zufallsperspektiven
- lückenlose Reihen über die gesamte Bauzeit
- unveränderte Originaldateien, getrennt von jeder Aufbereitung
Der Unterschied zeigt sich im Ernstfall: Eine Sammlung von Einzelfotos aus wechselnden Blickwinkeln lässt sich in Zweifel ziehen. Eine geschlossene Reihe aus identischen Perspektiven, jede mit Zeitpunkt, ist schwer angreifbar — weil sich daraus ablesen lässt, was wann war, und zwar ohne dass jemand interpretieren müsste.
Die Originaldateien bleiben unverändert und werden mit ihren Aufnahmedaten übergeben. Bearbeitete Fassungen — etwa Bildausschnitte für eine Präsentation — sind stets getrennt von den Originalen, sodass erkennbar bleibt, was Rohdatum und was Aufbereitung ist.
Für die Beweissicherung ist genau das oft der Zweck — rechtlich braucht es dafür aber die Mitwirkung des Nachbarn. Über fremden Wohngrundstücken darf eine Drohne mit Aufnahmefähigkeit nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Eigentümer betrieben werden; das regelt § 21b Abs. 1 Nr. 7 LuftVO.
Wir holen diese Zustimmung vorab schriftlich ein oder planen die Route so, dass sie nicht erforderlich wird. Erfahrungsgemäß stimmen Nachbarn zu, wenn man erklärt, dass die Dokumentation auch ihre Interessen sichert — sie belegt ebenso, welche Schäden vorher schon vorhanden waren.
Ja, und zwar in beide Richtungen. Nach einem Sturm-, Wasser- oder Diebstahlschaden belegt sie den Zustand unmittelbar davor — das ist regelmäßig die Frage, an der sich die Regulierung entscheidet.
Ebenso wichtig ist der umgekehrte Fall: Sie belegt, welche Schäden nicht aus dem Ereignis stammen. Ohne Vorzustand wird jeder vorhandene Mangel zum Streitpunkt.
Personen und Urheberrecht
Aufnahmen, auf denen Personen erkennbar sind, sind datenschutzrechtlich relevant — auch auf einer Baustelle und auch dann, wenn niemand gezielt fotografiert wurde.
In der Praxis entschärft sich das durch die Aufnahmehöhe: Aus der für eine Baufortschrittsdokumentation üblichen Distanz sind einzelne Personen in aller Regel nicht identifizierbar. Wir planen Höhe und Blickwinkel bewusst so, und wo doch jemand erkennbar wird, machen wir die Stelle unkenntlich.
Das ist ein Unterschied zur fest installierten Baukamera, die den Arbeitsbereich dauerhaft im Blick hat — siehe Frage 15.
Das kann sein, und es wird häufig übersehen. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat mitzubestimmen, wenn technische Einrichtungen eingeführt werden, die geeignet sind, Verhalten oder Leistung von Beschäftigten zu überwachen. Auf die Absicht kommt es dabei nicht an — die Eignung genügt.
Bei einer periodischen Baufortschrittsdokumentation aus großer Höhe ist diese Eignung regelmäßig zu verneinen, weil niemand identifizierbar ist. Bei engmaschiger Dokumentation eines abgegrenzten Arbeitsbereichs kann die Bewertung anders ausfallen.
Wir weisen Sie darauf hin, wenn die geplante Dokumentationsdichte in diesen Bereich gerät. Die Entscheidung und gegebenenfalls die Beteiligung des Gremiums liegen bei Ihnen als Arbeitgeber.
Die Flugroute wird so gelegt, dass benachbarte Wohnbereiche nicht erfasst werden — keine Blicke in Fenster, auf Terrassen oder in Gärten. Wo das aus geometrischen Gründen nicht vollständig vermeidbar ist, werden die Bereiche unkenntlich gemacht.
Dazu kommt die Zustimmungspflicht aus Frage 12. Beides zusammen verhindert die Beschwerden, die bei Baustellen ohnehin selten fehlen — und es ist der Punkt, an dem eine Hausverwaltung in der Nachbarschaft entscheidet, ob sie mitzieht oder nicht.
Ja. Mit der Übergabe erhalten Sie ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den Aufnahmen Ihres Projekts — für die interne Dokumentation, für die Weitergabe an Planungsbeteiligte, Versicherer und Behörden ebenso wie für Ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit.
Ein Hinweis, den wir gern vorab geben: Bei Veröffentlichungen, auf denen ein Bauwerk prägend abgebildet ist, lohnt ein Blick auf die Rechte am Bauwerk selbst. Das lässt sich am einfachsten schon im Architektenvertrag mitregeln. Wenn es bei Ihrem Projekt relevant werden könnte, sprechen wir Sie bei der Übergabe darauf an — damit Sie es geklärt haben, bevor die Broschüre in den Druck geht.
Die vollständige Regelung finden Sie in unseren AGB.
Sie erhalten die Nutzungsrechte an den Aufnahmen Ihres Projekts für Ihre eigenen Zwecke — Dokumentation, Nachweis, Projektkommunikation. Die Bilder liegen bei Ihnen und sind nicht an eine Plattform gebunden.
Leistung und Ergebnis
Die Aufnahmen des Termins in voller Auflösung, geordnet nach den festgelegten Standpunkten und mit Datum versehen — sodass sich jede Aufnahme ihrem Gegenstück aus den Vorterminen zuordnen lässt.
Für den Nachweis das Foto: Es hat die höhere Auflösung, ist eindeutig einem Zeitpunkt zugeordnet und lässt sich direkt mit dem Vortermin vergleichen.
Für die Kommunikation das Video: Ein Rundflug vermittelt Bauherren und Gremien in einer Minute den Zusammenhang, für den es sonst ein Dutzend Bilder und Erklärungen braucht.
In der Praxis wird meist beides erfasst — die Fotoserie als Nachweis, ein kurzer Videoumlauf für die Projektkommunikation.
Ja, und genau dafür ist die reproduzierbare Flugroute die Voraussetzung: Weil jede Aufnahme aus derselben Position stammt, lassen sich die Termine zu einer Sequenz zusammenfügen, in der das Gebäude wächst und die Kamera stillsteht.
Das ist weniger Spielerei, als es zunächst klingt — für Richtfeste, Eröffnungen, Projektpräsentationen und die Außendarstellung von Bauherren ist es regelmäßig das sichtbarste Ergebnis der ganzen Dokumentation. Beachten Sie dafür aber Frage 17 zur Veröffentlichung.
Aus den Dokumentationsaufnahmen selbst nicht — sie sind auf Vergleichbarkeit und Übersicht ausgelegt, nicht auf Maßhaltigkeit.
Wenn Sie Flächen, Längen oder Massen brauchen, ist das eine Vermessung: Dieselbe Drohne, aber anderer Flugplan, höhere Bildüberlappung und Georeferenzierung. Beides lässt sich am selben Termin erledigen — sagen Sie es bei der Beauftragung, nachträglich geht es nicht.
Die Dokumentation aus der Luft erfasst Außenbereiche, Dachflächen, Baugrube und Umfeld. Innenräume gehören nicht dazu.
Für die Ausbauphase heißt das: Der Nutzen der Luftdokumentation nimmt ab, sobald die Hülle geschlossen ist. Wir empfehlen dann, den Rhythmus zu strecken und die Dokumentation auf die Termine zu konzentrieren, an denen sich außen tatsächlich etwas verändert — statt weiter wöchentlich dasselbe Bild zu liefern.
Strukturiert nach Terminen und Standpunkten, mit unveränderten Originaldateien. Diese Ordnung ist der eigentliche Wert der Dokumentation: Eine Sammlung von zweitausend Bildern ohne Systematik ist im Streitfall kaum brauchbar, weil niemand darin die relevante Aufnahme findet.
Wir halten die Projektdaten zwölf Monate ab Übergabe vor. In dieser Zeit fordern Sie jederzeit eine erneute Ausgabe an, ohne dass neu geflogen werden muss.
Für Baudokumentation empfehlen wir darüber hinaus die verlängerte Aufbewahrung über die Gewährleistungsfrist — die läuft nach VOB vier und nach BGB fünf Jahre. Eine Dokumentation, die vorher gelöscht wird, fehlt genau dann, wenn sie gebraucht wird. Diese Verlängerung vereinbaren wir auf Wunsch gleich bei der Beauftragung.
Die übergebenen Daten selbst gehören Ihnen und liegen bei Ihnen. Unsere Aufbewahrung ist Ihr Rückfallnetz, nicht Ihr einziger Speicherort.
Ablauf
Beim ersten Termin legen wir gemeinsam die Standpunkte und die Route fest — das ist der Termin, der über die Qualität der gesamten Reihe entscheidet. Danach läuft jeder weitere Termin gleich ab: Anfahrt, Sicherheitscheck, programmgesteuerter Flug, Kontrolle der Aufnahmen vor Ort, Abflug.
Ein Folgetermin dauert je nach Größe der Baustelle typischerweise ein bis zwei Stunden. Ein laufender Baubetrieb muss dafür nicht unterbrochen werden.
Regen und starker Wind verschieben den Termin. Bewölkung dagegen stört nicht — für die Dokumentation ist gleichmäßiges Licht sogar günstiger als pralle Sonne mit harten Schatten.
Weil es bei einer Reihe auf den Takt ankommt, planen wir Ausweichtage ein. Eine Verschiebung um zwei Tage ist unproblematisch; ein ausgefallener Termin reißt eine Lücke, die sich nicht nachholen lässt.
Wenig: Zugang zur Baustelle, eine Ansprechperson und die Information über Besonderheiten — Krane und deren Betriebszeiten, Sperrbereiche, sicherheitsrelevante Zonen.
Für den ersten Termin hilfreich sind Lageplan und eine kurze Abstimmung, welche Bauabschnitte besonders im Fokus stehen sollen. Bei Baustellen mit Betriebsrat oder in enger Nachbarschaft lohnt es, die Fragen 15 und 16 vorher zu klären.
Das ist der Regelfall bei dieser Leistung — und genau der Grund, warum die Zulassung hier zählt. Über einem Bereich, in dem sich Menschen aufhalten, fällt der Betrieb in die spezielle Kategorie.
Wir sind dafür zugelassen und halten die Fernpilotenzeugnisse für die Standardszenarien STS-01 und STS-02. STS-01 deckt den Flug über einem kontrollierten Bodenbereich in besiedelter Umgebung ab — die Situation auf praktisch jeder innerstädtischen Baustelle.
Praktisch heißt das: Der Baubetrieb muss für die Dokumentation nicht eingestellt werden. Anbieter ohne diese Zulassung müssen entweder außerhalb der Arbeitszeiten fliegen oder die Baustelle räumen lassen — beides kostet Sie mehr als die Dokumentation selbst.
Kosten
Ab 250 € pro Termin. Je mehr Termine über die Bauzeit gebucht werden, desto günstiger wird der einzelne Tag — die Route wird einmal eingerichtet und dann wiederholt, und die Abstimmung entfällt.
Für eine Einschätzung über die gesamte Bauzeit rechnen Sie Ihre Rohbauphase mit wöchentlichem und die Ausbauphase mit gestrecktem Takt. Eine erste Schätzung liefert der Kostenrechner auf unserer Startseite.
Weniger, als die meisten annehmen — aber die richtigen. Ein Projekt mit zwölf gut gelegten Terminen ist besser dokumentiert als eines mit dreißig beliebigen.
Nicht verzichtbar sind: vor Baubeginn, vor jedem Verschließen oder Verfüllen eines Bauteils, bei Erreichen wesentlicher Bauabschnitte, und zur Abnahme. Alles dazwischen richtet sich nach Tempo und Risiko des Projekts.
Bei einem Einfamilienhaus reichen oft drei bis vier Termine: vor Baubeginn, nach dem Rohbau, vor dem Verschließen der Fassade, zur Abnahme. Das ist überschaubar und deckt die Zeitpunkte ab, an denen erfahrungsgemäß gestritten wird.
Der Nutzen hängt weniger an der Projektgröße als am Risiko: Enge Nachbarbebauung, Baugrubenarbeiten oder viele beteiligte Gewerke erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass später etwas strittig wird.
Das lässt sich nicht beziffern, weil es davon abhängt, ob es zum Streit kommt. Beziffern lässt sich aber der Vergleich: Ein einzelner Nachtragsstreit oder ein Rissschaden am Nachbargebäude übersteigt die Kosten einer vollständigen Baudokumentation regelmäßig um ein Vielfaches.
Der Unterschied ist, dass die Dokumentation planbar ist und der Streitfall nicht. Und dass sich der eine Zustand, auf den es ankommt, nachträglich nicht herstellen lässt — siehe Frage 04.
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